SPANNUNGS-FREI

DIE ERSTE GANZKÖRPERKÄLTETHERAPIE IN FORM DER EISSAUNA IN BONN

STEPHANIE THEUERZEIT (HEILPRAKTIKERIN) SEIT ÜBER ZWÖLF JAHREN SELBSTSTÄNDIG IN EIGENER PRAXIS
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WISSENSWERTES UND ALLGEMEINES

Die Ganzkörperkältetherapie kann Schmerzpatienten Linderung ihrer Leiden bringen. Bei -160°Celsius wird in Unterwäsche, Badehose oder Bikini dem Schmerz der Kampf angesagt. Kälte ist ein altbekanntes Heilmittel zur Abschwellung bei Verletzungen und zur Schmerzlinderung. Die Erkenntnis, dass Kälte gegen Schmerzen wirkt, findet in der Eiskabine ihre Weiterentwicklung. Die Ganzkörperkältetherapie (Kryotherapie) ist ein relativ neues Verfahren und wird bisher vor allem in Kur- und Reha-Zentren eingesetzt, um chronische Schmerzen oder Gelenkserkrankungen zu behandeln. Wir bieten dieses Verfahren erstmals in ambulanter Praxis in der Region Köln-Bonn an. Gesundheits Check In die Eiskabine sollte man nur dann gehen, wenn man sich weitgehend gesund und wohl fühlt. Wer Angst oder Panik vor der bevorstehenden Kälte verspürt, sollte nicht hinein. Ausschließungsgründe Bevor man eine Eiskabine betreten darf, ist ein Aufklärungsgespräch notwendig. Keine Kälteanwendungen dürfen zum Einsatz kommen bei: Blutdruck über 160/90 mm Hg (Dieser Wert stellt die absolute Einlassgrenze für den Eintritt in die Kältekammer dar.) akute Herz-Kreislauf-Erkrankungen (koronare Herzerkrankung sowie schwere Formen von Herz-Rhythmus-Störungen) Herzschrittmacher Arteriellen Durchblutungsstörungen Asthma, wenn bei Kälte Verschlechterung eintritt trophischen Gewebsstörungen Kälteallergien Sensibilitätsstörungen (Polyneuropathien) Epilepsie Platzangst, Panikattacken Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus), wenn Neigung zu Unterzucker besteht Weißfingerkrankheit (Morbus Raynaud)   Vorbereitung Nach dem Aufklärungsgespräch geht es direkt in die Eiskabine. Vor dem Eintritt ist zu beachten: Der ganze Körper, also Haut und Haare müssen trocken sein, man darf nicht schwitzen oder feuchte Badekleidung tragen. Zwei Stunden vor dem Besuch der Kältekammer sollte man also weder in der Sauna oder der Therme gewesen sein und auch nicht gerade direkt gesportelt haben. Gegebenenfalls wird der Blutdruck vor der Anwendung nochmals kontrolliert. Trotz der Kälte heißt es nicht „warm anziehen“, im Gegenteil, Unterwäsche oder Badekleidung ist angesagt. Zum Schutz empfindlicher Körperstellen trägt man jedoch Handschuhe, dicken Socken und Filzschuhe. Unbedeckter Schmuck und vorhandener Hörapparat müssen entfernt werden. In der Eiskabine Trotz der niedrigen Temperaturen wird die Kälte für gewöhnlich nicht als unangenehm empfunden. Das liegt daran, da es sich um eine recht trockene Kälte handelt. Sensible Haut kann jedoch mit kurzer Rötung reagieren und es kann in seltenen Fällen ein kurzzeitiger Hustenreiz auftreten. Beides bildet sich aber zeitnah zurück. Während der Anwendung besteht ein direkter Sicht- und Sprechkontakt zum Behandler. Fühlt man sich nicht wohl, kann man die Eiskabine jederzeit durch selbstständiges Öffnen der Türe verlassen. Nach der Anwendung kribbelt die Haut, bedingt durch die Gefäßerweiterung und damit verbesserter Durchblutung. Die meisten Klienten und Patienten kommen gut gelaunt, heiter und meist eine Portion glücklicher wieder heraus, als sie hinein gegangen sind. Denn die Kälte bewirkt über die Hormone zumeist einen positiven Stimmungsumschwung. Wirkungsweise – Kälte nimmt den Schmerz Die Ganzkörperkältetherapie wirkt schmerzlindernd und entzündungshemmend. Ziel einer solchen Behandlung ist zudem die Beschleunigung von Regenerations- und Heilprozessen. Spannungszustand, Durchblutung und Stoffwechsel der Skelettmuskulatur werden beeinflusst. Stark vereinfacht lassen sich die physiologischen Vorgänge so beschreiben: Bei Kälte verengen sich die Blutgefäße, die Blutversorgung im äußeren Körperbereich wird reduziert. Bei der anschließenden Erwärmung weiten sich die Gefäße wieder und Abfallstoffe werden vermehrt abtransportiert und ein vermehrter Zustrom an Sauerstoff sorgt für eine bessere Durchblutung und eine Leistungssteigerung. Durch den kräftigen, kurzen Kältereiz auf nahezu die gesamte Körperoberfläche werden auch die Reflexbahnen beeinflusst und Einwirkungen auf zentrale Steuerungsfunktionen sowie das Hormon- und Immunsystem ausgelöst. Dies erklärt die schmerzlindernde Wirkung. Der Einfluss von Kälte auf das Nervensystem hat nicht nur eine schmerzlindernde Wirkung, sondern ist auch für den muskelentspannenden Effekt verantwortlich. Die tonische Aktivität der Muskulatur wird gesenkt (die Muskulatur wird weicher) und der Reflexbogen, der zwischen Schmerz und erhöhter Muskelspannung besteht, kann so unterbrochen und wieder in normale Bahnen gelenkt werden. Das Ergebnis: Der Muskeltonus wird reguliert, Verspannungen lösen sich und damit mindern sich auch die Schmerzen. Dauer der Wirkung Die Erfahrung zeigt, dass bereits ein einmaliger Eintritt in die Eiskabine einige Stunden Schmerzlinderung oder Schmerzfreiheit mit sich bringt. Bei manchen Klienten und Patienten kommt die Besserung erst später, etwa nach fünf oder zehn Anwendungen, dafür bleibt der lindernde Effekt bei wiederholter Anwendung meist länger. Die durch die Ganzkörperkältetherapie erwirkte Zeit der Schmerzfreiheit kann für medizinisches Bewegungstraining genutzt werden, um den Bewegungsradius einzelner Gelenke wieder zu verbessern. Je nach dem individuellen Ansprechen auf die Kälte wird die individuelle Anwendungsdauer abgestimmt. Bei regelmäßiger Durchführung der Ganzkörperkältetherapie haben Klienten und Patienten mit chronisch entzündlichem Rheuma oder Arthrose eine gute Chance, kranke Gelenke wieder einigermaßen schmerzfrei beweglich zu machen. Viele Patienten berichten von lang anhaltenden Effekten bis zu mehreren Monaten.   Anwendungsgebiete Die Ganzkörperkältetherapie ist besonders geeignet bei: chronischen Schmerzen entzündlichen oder degenerativen Gelenks- und Wirbelsäulenerkrankungen Rheumabeschwerden (z.B. bei primär chronischer Polyarthritis oder Morbus Bechterew) Muskelschmerzen weichteilrheumatische Erkrankungen, z.B. Fibromyalgie Schmerzen nach Operationen und Verletzungen akuten Sportverletzungen akuten Schmerzen Neben der Schmerzlinderung steigert eine Serie von Ganzkörperkälteanwendungen auch das allgemeine Wohlbefinden. Durch die schockartige Abkühlung der Haut kommt es zu einer erhöhten Ausschüttung von Hormonen und führt zu einer sofortigen Stimmungsverbesserung. Zudem bringt die Eiskabine Linderung bei Schuppenflechte oder Neurodermitis durch ihren juckreizlindernden Effekt. Auch bei Migräne und depressiven Verstimmungen berichten Klienten und Patienten von Verbesserungen. Sportler gehen vor Wettkämpfen gerne in die Eiskabine, weil dadurch die Leistungsfähigkeit gesteigert wird und nach Wettkämpfen, um die Regenerationsphase zu unterstützen. Durch die Ganzkörperkältetherapie können Sie auch eine Diät gut unterstützen. Pro Anwendung ist eine Verbrennung von bis zu 700 kcal möglich. Klienten und Patienten berichten von einem strafferen Gewebe und reduzierter Cellulite. Das Hautbild fühlt sich nicht nur verjüngter und verfeinerter an – der Effekt ist auch sichtbar.
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